Behandlung
Ablauf der Behandlung
Nach ausführlicher Anamnese erfolgen Diagnose und Therapie ausschließlich mit den Händen. Bei der Untersuchung wird das menschliche Gewebe Schicht für Schicht ertastet. So können Bewegungseinschränkungen und Spannungen aufgespürt werden, die mit speziell für die Osteopathie entwickelten Techniken behandelt werden können.
Wo kann Osteopathie angewandt werden?
Pauschale Aussagen, bei welchen Krankheitsbildern eine osteopathische Behandlung erfolgen kann oder sollte, gibt es nicht. Die Osteopathie kann grundsätzlich bei allen Funktionsstörungen des Körpers angewandt werden, da nicht die Krankheitssymptome behandelt werden, sondern die ursächliche Störung der Körperfunktion, die zur Erkrankung geführt hat; es gibt dabei keine Altersbeschränkungen.
Allgemein gilt: Jedes lebende Gewebe kann osteopathisch behandelt werden.
Strukturelle Schäden des Körpers wie kaputte Bandscheiben, Arthrose, OP-Narben o.ä. können natürlich nicht „weggezaubert” werden. Durch eine osteopathische Behandlung kann aber versucht werden, dem Körper des Patienten durch Behandlung der Umgebung eine neue Kompensation des Schadens zu ermöglichen und das Problem somit zu „komfortieren”.
Anwendungsbeispiele dürfen aus wettbewerbsrechtlichen Gründen hier nicht aufgeführt werden. Sollten Sie diesbezüglich Fragen haben, können Sie sich natürlich gerne an mich wenden oder z.B. auf den Internet-Seiten des Verband der Osteopathen Deutschland, VOD e.V. nachlesen.
Wann sollte auf Osteopathie verzichtet werden?
Aufgrund des erworbenen anatomischen und physiologischen Wissens kennt der Therapeut seine Grenzen: Offene Wunden, akute Brüche, frische Verbrennungen, psychische Erkrankungen, akute Infektionserkrankungen, bösartige Tumore usw. gehören in die Hand eines Schulmediziners.