Kinderosteopathie
mit Zeit, Ruhe und Erfahrung
Auch wenn ich es sehr schätze, Menschen jeden Alters osteopathisch zu begleiten – von den ersten Lebenstagen bis ins hohe Alter – so liegen mir doch grade die Kleinsten besonders am Herzen. Als Mama weiß ich, wie aufregend, berührend, aber manchmal auch herausfordernd Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit einem Baby sein können. Genau hier setze ich mit meiner osteopathischen Arbeit an: aufmerksam, behutsam und mit viel Zeit für ihr Kind.

Qualitätssiegel Kinderosteopathie – was bedeutet das eigentlich?
Warum Kinder keine kleinen Erwachsenen sind…
Die Anatomie sowie die geistige und emotionale Reifung von Säuglingen und Kindern unterscheiden sich deutlich von denen Erwachsener.
Kinder durchlaufen in ihrer ganz individuellen Geschwindigkeit und Akzentuierung verschiedene Entwicklungsstufen, körperlich wie auch geistig und emotional. Diese werden in der Regel während einer Osteopathieausbildung nicht detailliert gelehrt. Im Rahmen der Spezialisierung zum Kinderosteopathen/zur Kinderosteopathin liegt der Fokus auf den unterschiedlichen Entwicklungsstufen und auf der dem im Wachstum befindlichen Gewebe angepassten sanften Griffe und Techniken.
Um Kinder adäquat behandeln zu können, sollte die generelle osteopathische Denkweise mit dem Wissen um die normale motorische, sensorische, neurologische und emotionale Entwicklung des Kindes sowie um Kenntnis spezieller Kinderpathologien ergänzt werden.


Wenn der Start ins Leben aus dem Gleichgewicht gerät
Wenn Schlafen, Stillen oder Verdauung schwierig sind
Probleme beim Schlafen, Stillen oder der Verdauung, ausgeprägte Unruhe oder häufiges Schreien können Familien phasenweise stark belasten. Oft entsteht das Gefühl, „etwas stimmt nicht“, ohne genau benennen zu können, was eigentlich los ist.
Die osteopathische Behandlung ist eine sehr sanfte Herangehensweise, die darauf abzielt, den kindlichen Organismus in seiner Selbstregulation zu unterstützen. Ziel ist es nicht, Symptome „wegzumachen“, sondern Spannungen und Dysbalancen aufzuspüren und den Körper dabei zu begleiten, wieder in ein möglichst gutes Gleichgewicht zu finden.
So fühlt sich eine Behandlung für Ihr Kind an
Während einer osteopathischen Behandlung sollte sich jeder Patient möglichst wohl und sicher fühlen – ganz besonders aber Säuglinge und Kinder. Vertrauen und eine ruhige Atmosphäre sind dafür die wichtigste Grundlage
Warum Vertrauen wichtiger ist als jede Technik
Gerät ein Baby oder Kind unter zu viel Stress, so wird der Körper die Behandlung nicht gut oder auch gar nicht annehmen können. Daher nehme ich mir ausreichend Zeit und gestalte die Behandlung so, dass sich ihr Kind wohlfühlen darf.
Die Behandlung kann auf dem Schoß einer vertrauten Bezugsperson stattfinden, beim Spielen, Vorlesen, Stillen oder auch im Schlaf. Mit sehr sanften, dem wachsenden Organismus angepassten Techniken spüre ich Spannungen, Blockaden oder Bewegungseinschränkungen auf und begleite diese zurück in ein physiologisches Gleichgewicht – immer im Tempo Ihres Kindes.

Entwicklung braucht Energie
Was Schwangerschaft und Geburt im Körper hinterlassen können
Die Lage im Mutterleib, großer oder langanhaltender Stress der Mutter, sehr schnelle oder sehr lange Geburten, Kaiserschnitte oder der Einsatz geburtshilflicher Maßnahmen können den kindlichen Organismus vor besondere Herausforderungen stellen.
Solche Einflüsse, aber auch Infekte, Unfälle, großer Stress im Kindesalter u.ä.,können zu sogenannten Dysfunktionen führen, die nicht zwangsläufig sofort Beschwerden verursachen, dem Körper aber dauerhaft Energie abverlangen.
Je früher der Organismus wieder in eine möglichst gute Balance findet, desto mehr Kraft steht für die körperliche, emotionale und psychische Entwicklung zur Verfügung.
Babys, Kinder – und ihre Familien
Warum auch das Wohlbefinden der Mutter wichtig ist
Nach Schwangerschaft und Geburt geraten die Bedürfnisse der Mütter oft in den Hintergrund – obwohl ihr körperliches und emotionales Wohlbefinden eng mit dem ihres Kindes verbunden ist. Doch auch schon in der Schwangerschaft kann es durch hormonelle Anpassungen an die neue Situation , zu Beschwerden kommen. Der Körper läuft auf Hochtouren und das Gewebe wird schon zu Schwangerschaftsbeginn weicher, so dass u.a Sehnen und Bänder nicht mehr die gewohnte Spannunge besitzen. Die Statik ändert sich und die Organe finden immer weniger Platz.
Die osteopathische Behandlung kann hier sowohl begleitend als auch präventiv unterstützen und dazu beitragen, Mutter und Kind möglichst unbelastet durch Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit danach zu begleiten.



Fragen oder Terminwunsch?
Aus wettbewerbsrechtlichen Gründen dürfen an dieser Stelle keine konkreten Anwendungsbeispiele genannt werden.
Bei Fragen, Unsicherheiten oder einem Terminwunsch melden Sie sich gerne bei mir. Für Schwangere, Säuglinge und ihre Mamas versuche ich immer, zeitnah Termine zu ermöglichen.

